Jordanien ist hauptsächlich ein Wüstenland und lässt sich von West nach Ost in vier Großlandschaften gliedern: Das westjordanische Bergland erreicht Höhen von über 1.000 m. Der von Norden nach Süden verlaufende Jordangraben besitzt mit dem Toten Meer den tiefsten Punkt der Erdoberfläche (395 m u.M.). Dieser Grabenbruch setzt sich südlich über den Golf von Akaba ins Rote Meer fort. Das ostjordanische Bergland steigt in einer schroffen, zerklüfteten Steilwand über dem Jordangraben auf. Dieses Faltengebirge erreicht im Jabal Ramm (größter Berg des Landes) 1.754 m und gliedert sich durch mehrere Hochebenen. Den nördlichen Teil bildet das Gilead-Gebirge, auf dessen Hochflächen die Städte Amman, Zarqa und Irbid liegen. Die im Osten an das Bergland anschließenden Wüstentafelländer nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.
Der Nordwesten des Landes hat Mittelmeerklima mit heißen trockenen Sommern und kühlen feuchten Wintern sowie einer jährlichen Niederschlagsmenge von rund 800 mm. Im Osten und Süden gibt es weniger Niederschläge (100 mm). Im weitaus größten Teil Jordaniens herrscht kontinentales Wüstenklima. Die mittleren Sommer- beziehungsweise Wintertemperaturen liegen in Amman bei 23 bis 25°C beziehungsweise 8 bis 13° C.
Die großen Trockengebiete sind nur spärlich mit Dornstrauchvegetation (Tamarisken und Schirmakazien) bewachsen. Ursprünglich war das Land stark bewaldet; heute gibt es jedoch nur noch etwa 500 km² Wald mit Zypressen, Eichen, Akazien und Kiefern. Wiederaufforstungsversuche waren bislang wenig erfolgreich. Die einheimische Tierwelt ist trotz der kargen Vegetation recht vielfältig: Geier und Steinadler finden sich ebenso wie Hyänen, Wildkatzen, Wölfe, Gazellen und Steinböcke. Es gibt verschiedene Eidechsenarten und Skorpione.
Die Jordanier sind zu 94 raber, gefolgt von je 2 scherkessen, 2 urden und 2 rmenier. Daneben gibt es noch Gastarbeiter aus Südostasien. Die Amtssprache ist Arabisch und die Geschäftssprache ist Englisch. Daneben gibt es verschiedene Beduinendialekte sowie Sprachen der Minderheiten (Armenisch, Kurdisch u.a.).
Etwa 60 er Bevölkerung kommt ursprünglich aus Palästina und wurde von dort nach der Staatsgründung Israels vertrieben oder ist nach Jordanien geflohen. Ein Großteil dieser Palästinenser, denen Jordanien als einziges arabisches Land die Staatsbürgerschaft gewährt hat, lebt seit 1947 in Flüchtlingslagern in Armut (so etwa 300.000 Menschen im Lager Al-Baqa'a bei Amman). Das Bevölkerungswachstum liegt bei 2,6 gut 37 er Jordanier sind unter 15 Jahre. Infolge starker Landflucht leben etwa 79 er Einwohner in Städten, die vor allem im Nordwesten des Landes liegen. Die Lebenserwartung liegt bei 72 Jahren.
1983 trat ein noch lückenhaftes Sozialversicherungsgesetz in Kraft. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 14,5 inoffiziell bis zu 40 die Inflation bei 3,4 Das Gesundheitswesen ist in den Städten gut ausgebaut, auf dem Land aber noch unzureichend. Schulpflicht besteht für 6- bis 15jährige; die Analphabetenrate liegt bei Frauen bei 14 nd bei Männern bei 4 Die älteste der drei Universitäten ist in Amman (gegründet 1962).
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