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 Reisen-Bulgarien:

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Bulgarien
Bulgarien ist eine Republik in Südosteuropa. Es grenzt an Griechenland, Mazedonien, Rumänien, Serbien und die Türkei und liegt am Schwarzen Meer.

Bulgarien wird durch den Balkan in die nördlich gelegene Donauebene und die Oberthrakische Tiefebene im Süden geteilt. Im Südwesten erheben sich die Rhodopen mit Pirin und Rila-Gebirge. In letzterem befindet sich das Rila-Kloster.

Bulgarien hat rund 7,72 Millionen Einwohner (Ende 2005). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 70 Einwohnern/km². Die Wachstumsrate der Bevölkerung nahm in den vergangenen Jahren immer stärker ab, 2001 betrug sie –1,14Die Lebenserwartung liegt laut Weltgesundheitsorganisation für Männer bei 69 und für Frauen bei 76 Jahren. Etwa 93,5er Bevölkerung sind ethnische Bulgaren; außerdem leben im Land viele indifferente Minderheiten, u.a. Türken (19,5(→ Bulgarien-Türken), Roma (14,6 Armenier, Juden, Griechen, Slawische Mazedonier, Walachen und bulgarisch sprechende Pomaken. In den Großstädten auch Araber und Afrikaner. Die städtische Bevölkerung beträgt 68nd 32eben auf dem Land. 15er Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt. Die Fruchtbarkeitsrate liegt etwa bei 1,3 Geburten pro Frau.

Die Amtssprache ist Bulgarisch; weitere Landessprachen sind Türkisch, Griechisch, Mazedonisch und Romani. Während Mazedonisch wegen der sehr engen geschichtlichen Verwandtschaft in weiten Kreisen eher als Dialekt angesehen wird und zwar gepflegt, aber kaum unterrichtet wird, gibt es in den Siedlungsgebieten der türkischen Minderheit oft Türkisch als Schulfach. Der Vollunterricht in Türkisch ist seit einer Slawisierungskampagne 1986 hingegen verboten.

Zuverlässige Daten über Minderheiten sind kaum vorhanden. Während die Ausländer- und Staatsbürgerschaftsgesetzgebung recht liberal sind und im Wesentlichen ein Augenmerk auf gesetzestreues Verhalten und Unterhalt haben, konzentrieren sich die häufigen Zensusdatenerhebungen wegen des Bevölkerungsrückgangs auf die Staatsbürger und den internationalen Reiseverkehr. International wurde oft Kritik geübt, etwa seitens der OECD, dass die Statistikbögen teilweise sehr ausführlich ethnische und religiöse Merkmale abfragen und teilweise sehr grob, so dass der Datenbestand verfälscht werde. Auch wird von offizieller Seite eingeräumt, dass speziell die Gruppen der Muslime und ethnischen Türken unter den Staatsbürgern und selbst der Ausländer aus der Türkei von der Bevölkerung mehrheitlich und undifferenziert als „Türken“ bezeichnet und wahrgenommen werden, was auf ihr Selbstverständnis einwirke.

Trotz dieser eigentypischen Distanz partizipieren gerade diese Gruppen in reger Weise am gesellschaftlichen und politischen Leben des Landes. Sie finden in Minderheitenparteien eine politische Stimme. Beispielsweise war die Bewegung für Bürgerrechte und Freiheiten (DPS), die überwiegend von türkischstämmigen Bürgern unterstützt wird, seit 2001 in jeder Koalitionsregierung vertreten. Dadurch wird die Stellung solcher Minderheiten trotz des geschichtlichen Hintergrundes ein Unikum.


 - [12.07.2006]





  
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