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 Auto-Mazda:

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Allgemeine Informationen zur Marke Mazda
Die Mazda Motor Corporation ist ein japanischer Automobilhersteller mit Sitz in Hiroshima. Der Name Mazda geht zurück auf Ahura Mazda (altiranisch: der Herr der Weisheit), den zoroastrischen Gott, Schöpfer der Menschheit, der Natur und der anderen Götter. Zudem klingt der Name Mazda in der japanischen Umgangssprache ähnlich wie der von Jujiro Matsuda, der 1920 in Hiroshima den Toyo-Cork-Kogyo-Konzern ins Leben ruft, aus dem später der Automobilhersteller Mazda hervorgeht.

Die heutige Mazda Motor Corporation widmet sich anfangs, noch unter dem Namen Toyo Cork Kogyo Ltd., der Veredelung von Kork. Acht Jahre später beginnt das Unternehmen erstmals Maschinenbauteile zu produzieren, ab 1930 dann Motorräder, und im Jahre 1931 konstruiert der Konzern sein erstes dreirädriges Nutzfahrzeug, den Mazdago. Nach der Registrierung als Markenzeichen im Jahre 1934 beginnt Mazda mit der Herstellung kleiner achträdriger Lastwagen. Der erste PKW des japanischen Unternehmens erscheint 1960 mit dem R360 Coupé, im Jahr darauf kommt der erste Pickup auf den Markt. Zeitgleich schließt Mazda einen Lizenzvertrag mit dem deutschen Unternehmen NSU zur Nutzung und Weiterentwicklung von Wankelmotoren ab. Nur wenig später wird das erste viertürige Modell, der Carol, vorgestellt. 1963 sind bereits eine Million Fahrzeuge produziert worden.

In kürzester Zeit entwickelt Mazda einen eigenen Prototyp des Wankelmotors und präsentiert 1967 den Mazda Cosmo Sports 110S, das weltweit erste Serienfahrzeug, das mit einem Kreiskolbenmotor angetrieben wird. Im Jahre 1969 errichtet Mazda zusammen mit dem Ford-Konzern eine gemeinsame Fabrikationsstätte. 1972 wird die erste deutsche Zweigstelle des Konzerns, die Mazda Motors Deutschland GmbH, ins Leben gerufen, kurze Zeit später wird bereits der Vertrieb aufgenommen. 1978 stellt Mazda seinen ersten Sportwagen vor, den RX-7. Nahezu zeitgleich erscheinen mit dem Mazda 626 (Capella) und dem Mazda 323 (Familia) zwei weitere Fahrzeuge auf dem Automobilmarkt, an denen sich sämtliche Volumenmodelle späterer Generationen orientieren, da sich beide Fahrzeuge nicht nur durch Zuverlässigkeit, sondern auch durch Wirtschaftlichkeit und Komfort auszeichnen. 1984 wird der Automobilkonzern offiziell zur Mazda Motor Corporation. Fünf Jahre später bringt der japanische Hersteller mit dem MX-5 ein Auto auf den Markt, das in kürzester Zeit Kultstatus erlangt und sich zum bis heute weltweit meistverkauften Sportwagen entwickeln sollte. Parallel dazu übernimmt Ford 25 Prozent der Mazda-Anteile.

In den 90ern kann sich das Unternehmen zudem im Rennsport einen Namen machen: 1991 gelingt es Mazda mit dem Mazda 787B als erstem japanischen Automobilhersteller, das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zu gewinnen. Im selben Jahr wird der MX-6 vorgestellt, ein Coupé auf Basis der Mazda-626-Limousine. Darüberhinaus wird an neuen Antriebsformen wie Wasserstoff und Brennstoffzellen geforscht, und der Mazda RX-8 mit einem weiterentwickelten Wankelmotor wird der Öffentlichkeit präsentiert. 1993 schließt Mazda mit Ford eine langfristig und umfassend angelegte strategische Partnerschaft. Zum Abschluss des erfolgreichen Jahrzehnts präsentiert der Konzern einen Van, den Mazda MPV.

In den Jahren nach der Jahrtausendwende bringt der japanische Konzern weitere Modelle auf den Markt: den Mazda6 mit Stufenheck, Fließheck oder als Kombi-Version; den Mazda3 bzw. den Mazda3 Sport, und als Nachfolger des Mazda Premacy und des MPV kommt der Mazda5 als Benziner oder Diesel. Seit Aufnahme der Automobilproduktion im Jahre 1931 sind bislang über 35 Millionen Mazda-Fahrzeuge vom Band gelaufen, allein 2003 werden über eine Million verkauft, und das Unternehmen kann so seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent steigern. Ford hält inzwischen 33,4 Prozent der Anteile.
 - [11.07.2006]





  
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