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 Auto-Ferrari:

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Allgemeine Informationen zur Marke Ferrari
Die Geschichte der Automarke Ferrari ist vor allem die Geschichte ihres Firmengründers Enzo Ferrari, der am 18.02.1898 im italienischen Modena geboren wird. Nach einjähriger Militärzeit bewirbt er sich 1918 beim Autokonzern Fiat, jedoch ohne Erfolg. Ein Jahr darauf bekommt er einen Fahrer-Job bei der „Construzioni Meccaniche Nazionali“ (CMN), für die er im selben Jahr auch das erste Mal als Rennpilot arbeitet. Nach einem erfolgreichen Rennen auf einem Alfa Romeo beginnt im Jahre 1920 die langjährige Zusammenarbeit mit dem italienischen Fahrzeugbauer, für den er bis 1939 als Fahrer, Pilot, später im kaufmännischen Bereich und schließlich als Leiter der Rennabteilung tätig ist. 1929 gründet Enzo Ferrari die Scuderia Ferrari, die Ihre Rennen vor allem mit Autos und Motorrädern von Alfa Romeo bestreitet. 1931 beendet Enzo Ferrari seine Rennfahrer-Karriere, um sich intensiv seiner Aufgabe als Direktor der Scuderia widmen zu können. Auch die Familie dürfte in seinen Überlegungen eine Rolle gespielt haben: 1932 wird sein erster Sohn Alfredo, genannt Dino, geboren. Dino stirbt 1956 im Alter von nur 24 Jahren an einer Muskelkrankheit, nachdem er bis zum Schluss an der Entwicklung eines neuen V-6-Motors mitgewirkt hat. Alle Ferrari-Modelle mit V-6-Motoren tragen fortan seinen Namen. 1938 wird die Scuderia Ferrari aufgelöst; Enzo Ferrari wird Direktor der Alfa-Rennabteilung, verlässt Alfa Romeo aber ein Jahr später und gründet in Modena die „Auto Avio Construzioni“, um eigene Rennwagen entwickeln zu können. Im Jahre 1943 folgt die Umsiedelung nach Maranello, wo die Firma zunächst unter anderem Schleifmaschinen produziert und für den Fahrzeughersteller Piaggio fertigt. 1944 wird das Werk durch Bombenangriffe schwer beschädigt, so dass die Arbeit erst 1946 wieder aufgenommen werden kann; das Unternehmen trägt nun den Namen „Ferrari“. Schon 1947 erblickt der allererste Ferrari, das Modell 125 S, das Licht der Welt, ein Jahr später engagiert sich Ferrari zum ersten Mal in der Formel 1. Die Scuderia Ferrari ist das älteste aller Formel 1 Rennteams und kann auf eine Reihe berühmter Rennfahrer zurückblicken, unter ihnen Juan Manuel Fangio, Niki Lauda und Alain Prost.

In den 50er und 60er Jahren entstehen Klassiker wie der 250 GT, der 275 GTB, der Dino 206 GT sowie der 365 GTB4 (Daytona), der seit seinem spektakulären Dreifachsieg im 24-Stunden-Rennen in Daytona im Jahre 1967 von der Fangemeinde nach der Stätte des Triumphs benannt wurde. 1969 gibt Enzo Ferrari die Hälfte seiner Aktienanteile an die Fiat-Gruppe ab, um die steigende Nachfrage nach den Sportwagen mit dem berühmten Pferdchen-Logo befriedigen zu können. In den Siebzigern bringt Ferrari u. a. die Dino-Modelle 246 GTS und 308 GT4, den begehrten 512 BB und den Spider 308 GTS auf den Markt, Anfang der Achtziger den Mondial 8 und den 512 BBi. 1984 erscheinen der GTO und der Testarossa, drei Jahre später wird aus Anlass des 40jährigen Firmenjubiläums der kompromisslose Straßenrenner F40 vorgestellt, der 1995 vom F50 abgelöst wird.

Seit 1988 gehören Fiat 90er Ferrari-Aktien, an der Autonomie des traditionsreichen Unternehmens hat sich jedoch bis heute nichts geändert. Sämtliche Modelle werden nach wie vor ausschließlich in Maranello gefertigt. In den Neunzigern produziert Ferrari u. a. den 456 GT/GTA, den F512 M, den 550 Maranello und ab 1999 den erfolgreichen 360 Modena, dem ein Jahr später die Spider-Version folgt. 2002 stellt Ferrari das Sondermodell Enzo Ferrari vor, eine Hommage an den im Jahr 1988 verstorbenen Firmengründer. Dieser mit Formel-1-Technik gespickte Extremsportwagen wird in einer limitierten Stückzahl von nur 399 Exemplaren gebaut. In den Jahren 2000 bis einschließlich 2004 gewinnt das Formel-1-Team mit seinem Piloten Michael Schumacher fünfmal hintereinander die Weltmeisterschaft in der Konstrukteurs- und Fahrerwertung. Diese außerordentliche Gewinnserie schlägt sich auch auf die Verkaufszahlen nieder. 2004 wird ein Rekordjahr für Ferrari. Über 4.900 Autos können verkauft werden, so viele wie noch nie. Dieses Ergebnis ist vor allem dem 360 Modena zu verdanken, der sich als erfolgreichster Ferrari aller Zeiten insgesamt über 10.000 mal verkauft. Seine Nachfolge tritt 2004 der F 430 an. Ferrari bietet heute Modelle mit Acht- oder Zwölfzylinderzylinder-Motor an. Zu den Achtzylindern gehören aktuell der 360 Challenge, der 360 GTC, der Challenge Stradale und der F 430, der auch als Spider angeboten wird. Zwölf Zylinder besitzen der 575 GTC, der 575 M Maranello, das Cabrio Superamerica sowie das neueste Ferrari-Modell, der Viersitzer 612 Scaglietti.
 - [11.07.2006]





  
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