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 Auto-Chevrolet:

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Allgemeine Informationen zur Marke Chevrolet
Der Rennfahrer und Ingenieur Louis Chevrolet wird am 25. Dezember 1878 im schweizerischen La-Chaux-de-Fonds als Sohn des Uhrmachers Joseph Chevrolet geboren. Mit neun Jahren zieht er mit seiner Familie nach Frankreich, wo er schon als kleiner Junge in dem Fuhrunternehmen Roblin arbeitet und große technische Begabung zeigt. Nachdem er eines Tages den Wagen des amerikanischen Millionärs Vanderbilt repariert hat, beschließt er mit 20 Jahren, sich auf Automechanik zu spezialisieren und wandert 1900 nach Amerika aus, wo er zunächst in verschiedenen Werkstätten arbeitet und eine Karriere als Rennfahrer startet. Im Jahre 1905 gilt Louis Chevrolet bereits als einer der besten Piloten der Welt.

Zu Weltruhm gelangt er jedoch als Wagenkonstrukteur. Im November 1911 gründet Louis Chevrolet zusammen mit William Durant, der später Vorsitzender von General Motors wird, die Chevrolet Motor Car Company of Michigan. Schon ein Jahr später rollen die ersten Classic Six in Detroit vom Band. Die Marke Chevrolet wird schnell zum Synonym für Qualität und günstige Preise. Während sich aber Louis Chevrolet auf erstklassige Automobile spezialisieren will, verfolgt Durant das Ziel, möglichst preiswerte Fahrzeuge herzustellen. So verlässt Chevrolet die Firma im Jahre 1913, hinterlässt allerdings seinen Namen. Louis Chevrolet widmet sich fortan der Konstruktion hochwertiger Fahrzeuge, geht aber weiterhin seiner Leidenschaft als Rennfahrer nach. 1918 wird das Unternehmen ein Teil der General Motors Gruppe.

Wie von Durant erhofft, etabliert sich die Marke Chevrolet schnell auf dem amerikanischen Automobilmarkt. Neben Limousinen entwickelt und produziert das Unternehmen Geländewagen, Sports Utility Vehicles, Sportwagen wie die erfolgreichen Modelle Camaro und Corvette sowie PickUps und Trucks.

Der wohl prominenteste Chevrolet ist die Corvette, entwickelt von Chef-Designer Harley Earl. Das erste Exemplar wird im Jahr 1953 hergestellt und ist der erste gänzlich amerikanische Sportwagen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird die Corvette heute als Ideal des amerikanischen Sportwagens angesehen. Ihre 50-jährige Geschichte hat eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen in verschiedenen Baureihen hervorgebracht; so spricht man heute von der Corvette C1 (1958), der Corvette C2 Sting Ray (1963) oder der Corvette C4 (1993).

Der fast ebenso berühmte Chevrolet Camaro wird als direkter Konkurrent zum in den 60er Jahren äußerst erfolgreichen Ford Mustang konzipiert. Beide Fahrzeuge gehören in die Kategorie der sogenannten Muscle-Cars. Der Camaro hat auf Anhieb großen Erfolg und zählt in den 60er Jahren zu den beliebtesten Sportautos auf dem US-Markt. Das liegt wohl auch daran, dass der Verkaufspreis für einen Camaro nur knapp über der Hälfte des Preises für eine Corvette liegt.

Noch heute ist Chevrolet die wohl berühmteste Marke von General Motors, dem weltgrößten Automobilhersteller. Die Modellpalette ist riesig, berühmt sind beispielsweise der Chevrolet Blazer, der Impala, der Tahoe, der Astro sowie der neue Chevrolet Matiz. Chevrolet verkauft aktuell etwa 3,6 Millionen Autos pro Jahr, und das weltweit.

Ab März 2005 werden in Europa unter dem Markennamen Chevrolet Fahrzeuge der koreanischen Automarke Daewoo angeboten. Die Modelle mit Bezeichnungen wie Matiz, Lacetti, Kalos, Tacuma und Nubira werden weiterhin von Daewoo in Korea produziert, tragen aber aus Imagegründen auf dem europäischen Markt künftig das Chevrolet-Logo.
 - [11.07.2006]





  
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